Mykotoxinbinder binden wirksam Mykotoxine im Verdauungssystem

Mykotoxine sind Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen, die sowohl aus Feldpilzen, als auch aus Lagerpilzen entstehen.

Feldpilze

Fusarien befallen lebende Kulturpflanzen und sind typische Vertreter der Feldpilzflora. Insbesondere bei feuchten, warmen Phasen können Fusarientoxine herausgebildet werden, die Leistungsdepressionen beim Tier nach sich ziehen. Bekannteste Fusarientoxine sind Deoxynivalenol (DON) und Zearalenon (ZEA).

 

 

 

Lagerpilze

Lagerpilze wie Penicillien und Aspergillen bilden Lagertoxine wie Ochratoxin A (OTA) und Aflatoxin (AFLA). OTA schädigt v.a. die Nieren und ist im Blut von Mensch und Tier zu finden. Mykotoxine entstehen schnell, wenn in Futtermitteln v.a. Getreide, Stroh und Heu etwa durch Feuchtigkeitswanderungen bei Temperaturunterschieden Kondensationspunkte entstehen oder erwärmte Futtermittel (Prozeßwärme um 30-50 °C) so (zwischen)gelagert werden, dass sie z.B. durch Kondensation an Lagerbehältern, Folien, Big Bag, Säcken etc. Schimmel bilden.

Zu beschleunigter Toxinbildung kommt es, wenn eigentlich „sauberes“ Futtermittel mit Toxinbildnern kontaminiert wird oder in Lagersituationen gelangt, in denen bereits Schimmelpilze vorhanden sind. Kritische Feuchtegehalte sind hier > 15% Feuchte.

Pilzbefall

ist im Futter kaum zu erkennen

Auch bei gutem Qualitätsmanagement ist der Befall des Futtermittels mit Toxine bildenden Schimmelpilzen in den seltensten Fällen mit einer Sichtprüfung zu erkennen. Hier hilft ausschließlich eine exakte Mykotoxinanalytik, um den Handlungsbedarf im eigenen Betrieb richtig einschätzen zu können.  

Futtermittelzusatzstoffe

Vorgehen zur Lösung des Mykotoxin-Problems

Empfohlen von Landesämtern und Veterinären

Mykotoxine identifizieren

Futter auf Mykotoxinbelastung untersuchen. Wo keine Mykotoxine sind, brauchen Sie auch keine Maßnahmen zu ergreifen. Daneben gilt aber: Vorbeugung auf der Grundlage heutiger Erkenntnisse zur Vermeidung von Schimmelbefall im Lagerprozess.

Maßnahmen festlegen

Wenn Mykotoxine nachgewiesen sind, dann Maßnahmen planen. Futterpartien reinigen, möglicherweise im Rahmen gesetzlicher Vorschriften verschneiden, sehr stark belastete Partien ausserhalb der Nahrungskette verwerten.

Mykotoxine im Futter binden

Mykotoxinbinder entsprechend der identifizierten Mykotoxinbelastung im Futter einsetzen

Welche Schäden richten Mykotoxine an?

OTA

OTA gilt als krebserregend für Mensch und Tier. Bei Nutztieren kommt es zu Nierenschäden und zu Störungen in der Eiweißsynthese, wodurch es zu Leistungsdepressionen und zu Schwächung des Immunsystems kommt. OTA gelangt in Blut und Gewebe und kann die Lebensmittelsicherheit beeinflussen.

Aflatoxin

Aflatoxin gilt als hoch krebserregend und ist das gefährlichste Schimmelpilzgift. Aflatoxin kommt eher in tropischen und subtropischen Regionen vor, hierzulande v.a. in angeschimmeltem Brot. Aflatoxin kann Verwertung von Altbrot und durch Futterimporte in hiesiges Futter gelangen. Für Aflatoxin B1 existieren strenge Richtwerte um 0,02 mg/kg Futtermittel (88% TS). Schwere Schädigungen z.B. bei trächtigen Sauen.

ZEA und DON

Vergiftungen mit ZEA und DON sind an den typischen klinischen Zeichen Erbrechen und Durchfall zu identifizieren. Leichtere Vergiftungen mit ZEA und DON führen lediglich zu latenter Futterverweigerung, zu Entzündungserscheinungen, zu Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit und zu latenter Immunsupression. Da hier ohne Mykotoxinanalytik eine klare Ursachenerkennung nicht erfolgt, gehen mit der leichten ZEA und DON Vergiftung die höchsten wirtschaftlichen Schäden in der Landwirtschaft einher.

Mykotoxine schaden Ihrer Rendite

Mykotoxine sind nicht nur extrem gesundheitsschädigend. Sie führen durch schleichenden Leistungsabfall, Durchfallerkrankungen, Futterverweigerung und Fruchtbarkeitsschädigungen auch zu einer Schädigung Ihrer Rendite.

MycoControl hilft Ihnen, wenn nötig Maßnahmen zu ergreifen

MycoControl ist ein standardisiertes Testverfahren, mit dem Lebens- und Futtermittel schnell, präzise, kostengünstig und wissenschaftlich exakt auf die wichtigsten Mykotoxine DON, ZEA, AFLA und OTA getestet werden. MycoControl dient der eigenen Qualitätseinschätzung und beantwortet die Frage, ob Handlungsbedarf in Bezug auf Mykotoxinbelastung im eigenen Betrieb besteht.

So funktioniert MycoControl

  1. MycoControl Kit öffnen, Gebrauchsinformation durchlesen
  2. Futtermittelprobe entnehmen und in den Probebeutel geben, zukleben
  3. Begleitzettel und Analyseauftrag ausfüllen
  4. Entnahme-Kit einpacken, als Maxibrief frankieren (€ 2,20) und noch am gleichen Tag der Probenahme an die vorgefertigte Adresse in die Post geben
  5. Bereits 24 Stunden nach Posteingang erhalten Sie den Analysebefund und eine einfach verständliche Handlungsempfehlung.
  6. Kostet 30 Euro, nicht mehr.
  7. Sehr exakt.
MycoControl Sample-Kit

FIM Biotech MycoControl Samlpe-Kit

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FIM Biotech GmbH
MycoControl-Team
Schwarzer Weg
17098 Friedland

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fax 039601-333 77

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